Die 10 häufigsten Gartenvögel in Deutschland

Auf der Suche nach Regenwürmern hüpfen Amseln über die Wiese, während Blaumeisen im Nistkasten ihre Jungen großziehen. Bachstelze und Gartenrotschwanz wippen aufgeregt mit ihren Schwanzfedern, während Spatzen von den Dächern rufen. Wer aufmerksam durch den heimischen Garten geht und auf eine naturnahe Gestaltung achtet, kann viele verschiedene Vogelarten beobachten. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die zehn häufigsten Gartenvögel.

Inhaltsverzeichnis

Amsel

Amsel

Die Amsel veranstaltet im heimischen Garten ein vielseitiges Konzert, das einen melodischen Gesang mit abwechslungsreichen Tönen umfasst. Am frühen Morgen und während der abendlichen Dämmerung sitzt sie singend auf Zäunen, Bäumen und Dächern.

Als ein oft gesehener Gartenbesucher dürfte die Amsel den meisten Gartenfreunden bekannt sein. Ihr schwarzes oder braunes Gefieder und ihr leuchtend gelber oder orangener Schnabel dienen als charakteristisches Erkennungsmerkmal. Am Boden sucht sie hüpfend nach Nahrung und lässt sich ganzjährig auf der Suche nach Regenwürmern, Schnecken, Insekten, Beeren und Früchten beobachten.


Bachstelze

Bachstelze

Die Bachstelze lässt sich an ihrem schwarz-weißen Federkleid und einer wippenden Bewegung ihres Schwänzchens erkennen. Sie lässt sich bei nahezu jedem Ausflug ins Grüne beobachten und ist auch in Gärten ein oft gesehener Gast. An Gewässern, Teichen und auf feuchten Wiesen sucht sie nach Flohkrebsen, Insekten, Larven, Sämereien, Schnecken, Spinnentieren und Würmern.

Neben insektenreichen Gewässern legt die Bachstelze großen Wert auf vielseitige Versteckmöglichkeiten und dichtes Gebüsch. Mancher Gartenfreund kann sich sogar über ein Nest freuen, das der Vogel direkt am Haus baut. Mauerlöcher, Holzstöße und Dachbalken nutzt die Bachstelze bevorzugt zum Nestbau.


Blaumeise

Blaumeise Gartenvogel

Die Blaumeise liebt alte Baumbestände und ist in baumreichen Gärten ein oft gesehener Gast. Während Sie nach Larven, Spinnentieren und Sämereien sucht, hangelt sie sich kopfüber an Ästen entlang und lässt sich beim Klettern im Geäst beobachten.

Futterhäuschen besucht die Meise häufig in kleinen bis großen Gruppen. Sie fällt vor allem durch ihr freches Verhalten auf und verwickelt sich mit anderen Vogelarten immer wieder in kleinere Streitereien. Ihr blauer Scheitel, die blauen Flügel und die gelbe Brust zählen zu den wichtigsten Erkennungsmerkmalen.


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Buchfink

Buchfink

Der Buchfink ist vor allem in Gärten mit Baumbestand anzutreffen. Er lässt sich aber auch in Wäldern, Parks sowie auf Kulturlandschaften beobachten und gilt als eine der häufigsten Vogelarten in Europa. Ihrem lauten, schmetternden Gesang hat fast jeder schon einmal gelauscht. Wer die Gesangsstruktur verinnerlicht hat, wird die Rufe des Finken immer wieder erkennen.

Im Garten lassen sich Buchfinken oft in kleinen Gruppen bei der Futtersuche beobachten. Futterstellen nehmen sie sehr gerne an und lassen sich oftmals als tägliche Gartenbesucher begrüßen.


Gartenrotschwanz

Gartenrotschwanz

In naturnahen und abwechslungsreichen Gärten ist der Gartenrotschwanz ein oft gesehener Gast. Aufgeräumte Gärten bieten hingegen zu wenig Nahrung und Schutz. Das Rotschwänzchen bevorzugt Laub- und Mischwälder, fliegt aber auch Streuobstwiesen an.

Während der Sommermonate lässt sich der Gartenrotschwanz an Futterstellen und in Futterhäusern beobachten. Das wohl auffälligste Erkennungsmerkmal sind die leuchtend roten Schwanzfedern. Die Vögel lassen sich leicht an ihrem aufrechten Stand und einem energischen Wippen mit ihrem Schwanz erkennen.


Grünfink

Grünfink

Der Grünfink besitzt zwar die gleiche Größe wie der Buchfink, unterscheidet sich von diesem aber mit seinem leuchtend grünen und gelben Federkleid. Im heimischen Garten präsentiert sich der Vogel als neugieriger und auffälliger Besucher, der kleinere Vögel nicht selten von der Futterstelle verjagt. Futterhäuser nimmt er gerne an und lässt sich an diesen fast täglich bei der Futtersuche beobachten.

Passend zu seinem leuchtenden Gefieder erinnert der Gesang des Grünfinken an Kanarienvögel. Das Repertoire ist vielseitig und reicht von kräftigen Rufen bis hin zu einem zwitschernden Gesang, den eine Mischung aus Pfiffen und Trillern auszeichnet.


Haussperling / Spatz

Haussperling-Spatz

Der Haussperling gilt als typischer Kulturfolger und lebt in der direkten Nachbarschaft zum Menschen. Sein typischer Ruf, der vor allem von Dächern und aus Hecken heraus zu hören ist, dürfte den meisten Gartenfreunden bekannt sein.

Der im Volksmund auch als Spatz bekannte Vogel hat sich seinen menschlichen Nachbarn optimal angepasst: Neben Höhlen und Nischen an Häusern nimmt er auch Nistplätze und dichte Büsche als Brutplatz an. Findet er nicht genügen Körner und Samen, frisst der Haussperling auch Knospen, Haushaltsabfälle und Brotkrümel.


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Kohlmeise

Kohlmeise

Die Kohlmeise dürfte fast jeder Gartenfreund schon einmal beobachtet haben. Sie zählt zu den häufigste Gartenbesuchern und gilt als Europas größte Meisenart. Ihre gelbe Brust, die auffälligen Bauchstreifen und ihr schwarz-weißer Kopf sind charakteristische Erkennungsmerkmale. Wer im Garten ein Futterhaus anbietet, kann die Meise oftmals täglich bei der Futtersuche beobachten.

Als Höhlenbrüter bevorzugt die Kohlmeise Baumhöhlen und Felsspalten, um ihre Jungen aufzuziehen. Im Garten nimmt sie aber auch Nistkästen an, um in diesen ihr Nest zu bauen. Dieses polstert sie mit weichen Materialien aus und verwendet mit Vorliebe Moos und Tierhaare.


Rotkehlchen

Rotkehlchen

Das Rotkehlchen zählt zur Gruppe der Singvögel und gehört wohl zu den beliebtesten Gartenvögeln in Deutschland. Es bereichert den heimischen Garten mit einem sehr umfangreichen und variablen Gesang, der von kurzen Alarm- und Störungsrufen bis hin zu melodischen Reviergesängen reicht. 2021 wurde das Rotkehlchen zum Vogel des Jahres gekürt.

Seine orangefarbene Brust und Kehle sind unverkennbar, lassen sich jedoch erst bei ausgewachsenen Tieren erkennen. Die neugierigen und zutraulichen Gartenbewohner leisten Gartenfreunden häufig Gesellschaft, wenn diese ein Beet umgraben. In der aufgewühlten Erde suchen die Vögel nach Insekten, Schnecken, Spinnen und Würmern.


Stieglitz

Stieglitz / Distelfink

Durch sein leuchtend rotes Gesicht und die beiden gelben Flügelstreifen fällt der Stieglitz im heimischen Garten schnell auf. Der wellenförmige, fast hüpfende Flug dient als weiteres Erkennungsmerkmal. Aufgrund seines spitzen, elfenbeinfarbigen Schnabels wird der Stieglitz als auch Distelfink bezeichnet. Mit Vorliebe frisst er die Samen von Disteln, Karden und Kletten.

In der Nähe von Birken, Disteln, Erlen und Tannen lässt sich der kleine Vogel am häufigsten beobachten. Die Futtersuche führt den Distelfink aber auch über samenreiche Brachen, Feldsäume und Obstwiesen. Im heimischen Garten nimmt der Stieglitz gerne Futterhäuser in Anspruch und lässt sich in der Regel ganzjährig in kleinen Gruppen beobachten.